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Ist Yoga eine Art Therapie?

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Yoga kann bei allerlei Beschwerden helfen, so viel ist bekannt. Unter vielem anderen können die Übungen Stress abbauen, den Metabolismus ankurbeln und sogar ernsthafte Gesundheitsbeschwerden lindern. Doch gilt Yoga als eine Art Therapie? Kurz gesagt: Ja! Doch um Yoga als „Therapie“ zu bezeichnen, muss die Praxis Techniken anwenden, mit denen physische Verletzungen oder emotionale Traumata und Stress behandelt werden. Im folgenden Artikel beschäftigen wir uns etwas näher mit Yoga Therapie. Möchten Sie darin eintauchen besorgen Sie sich doch vorher einige gemütliche Yoga Kleider. In den Sommermonaten sind atmungskative, leichte Yoga T-shirts umso wichtiger, dazu ein Paar kurze Hosen.

Was sind Yoga Therapiesitzungen

Durchschnittliche Yogalektionen sind therapeutisch angelegt. Doch es gibt einige grundlegende Unterschiede zwischen einer Yogalektion und einer Yoga Therapiesitzung. Lesen Sie hier, welche:

Was ist eine Yoga Therapeutin?

Einer der Hauptunterschiede zwischen einer Yogalektion und einer Yoga Therapiesitzung ist die Lehrerin/der Lehrer. Eine durchschnittliche Yogaklasse wird von einem zertifizierten Instruktor angeleitet. Eine Yoga Therapiesitzung andererseits muss von einer Yoga Therapeutin/einem Yoga Therapeuten geführt werden. Ein Yoga Therapeut konzentriert sich auf die Bedürfnisse des Übenden und weniger auf Yoga als Praxis. Normalerweise gehen Menschen in eine Yoga Therapiesitzung, um ein konkretes Problem anzugehen. Nicht immer sind sich Klienten aber über die Gründe im Klaren. Eine Yoga Therapeutin muss herausfinden, was das Problem ist und was unternommen werden kann, um den Klienten zu untertsützen. Therapeutinnen und Therapeuten lernen in ihrer Ausbildung die Herkunft von Schmerzen bei ihren Klienten zu bestimmen. Dies wird durch Zuhören, Fragen und Beobachten erreicht. Auch mit Fühlen und Ertasten kann die Ursache bestimmt werden. Ist der Grund herausgefunden, geben Therapeuten Tipps, wie die Symptome reduziert werden können oder mit ihnen umgegangen werden kann. Einige körperliche Verletzungen können nicht behandelt werden, doch Yoga kann sich um die emotionale Seite der Verletzung kümmern. Klienten konzentrieren sich in den Sitzungen auf ihre Haltung gegenüber ihres Wohlbefindens.

Praxis

Jede Yoga Therapiestunde beginnt mit einer Einschätzung. Die Therapeutin prüft Ihre Verletzung bei einer ersten Stunde und versucht, den Grund dafür herauszufinden. Danach konzentriert sich der Therapeut auf die primären Symptome und gibt Hinweise, wie diese gehandhabt werden können. Einige der häufigsten Probleme sind Schmerzen und Unwohlsein, Schlafstörungen und allgemeine Müdigkeit. Zusätzlich zur Behandlung der körperlichen Symptome rät der Therapeut auch zur Selbstversorgung. Hierzu gehören yogische Techniken wie Atemübungen und Meditation. Das Ziel der Yoga Therapie ist das Lösen von Gesundheitsproblemen und Wiedererlangen von Unabhängigkeit. Wer unter chronischen Gesundheitsbeschwerden leidet, ist leider oft depressiv oder angespannt, vor allem, wenn der Zustand das tägliche Leben beeinflusst. Yoga Therapie lehrt Kunden auch, ihre psychische Gesundheit im Griff zu behalten.

Yoga Therapie wird oft in Gruppen praktiziert. Normalerweise befinden sich Personen mit einem ähnlichen Gesundheitszustand in derselben Sitzung. Obwohl der Therapeut immer noch mit jedem Klienten eins-zu-eins-Zeit verbringen wird, sind Gruppensitzungen ein guter Weg, um zusammen neue Techniken zu lernen. Und was noch besser ist: Sie sind normalerweise billiger als Einzelsitzungen.

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Therapeutische Vorteile von Yoga Therapie

Während einer Yoga Therapiesitzung untersucht die Therpeutin Ihre Beschwerden und findet den passenden Therapieweg für Sie heraus. Neben diversen gesundheitlichen Vorteilen hilft Yoga noch bei so vielem mehr. Hier erklären wir einiges davon:

Stressabbau

Es ist allseits bekannt, dass Bewegung Stress abbaut. Denselben Effekt hat auch Yoga. Zudem reduziert Yoga den Cortisolspiegel, also die Menge des Stresshormons im Körper. Yoga zielt auf das parasympathische Nervensystem ab und reduziert so die Stressreaktion. Im Grunde genommen kann regelmäßiges Üben von Yoga die Auswirkungen der „Fight or Flight“-Reaktion des Körpers reduzieren, die einen angespannt, gestresst und ängstlich sein lässt.

Yoga lehrt auch Achtsamkeit und reduziert damit weiter Anspannung. Klienten üben, im Hier und Jetzt zu verweilen und mit Atemtechniken und Meditation Last, Ängste und Depressionen zu reduzieren. Wenn Sie sich besonders nervös fühlen, versuchen Sie vor der Arbeit ein paar Minuten zu meditieren. Dieser einfache Schritt kann Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutdruck senken, so dass Sie entspannt zur Arbeit gehen können.

Führt zu tieferem Schlaf

Yoga am Abend kann zu erheblich besserem und tieferem Schlaf führen. Der Körper wird aktiv entspannt und restorative Asanas sind eine super Methode, nach einem anstrengenden Tag herunter zu kommen. Sind Körper und Geist entspannt, kommt auch der Sch einfacher. Sie fühlen sich am nächsten Tag frischer und erholter.

Verbessert die Durchblutung

Regelmäßiges Yoga kann die Durchblutung und die Zirkulation verbessern. Mit der Zeit führt dies zu verbesserter körperlicher und geistiger Gesundheit. Eine gute Durchblutung führt frisches, sauerstoffhaltiges Blut in alle Gefäße des Körpers. So können alle Organe einwandfrei funktionieren. Wenn Sie unter schlechter Durchblutung leiden, spüren Sie womöglich Schwäche und Kribbeln in den Extremitäten sowie Schwindel. Unbehandelt kann eine schlechte Durchblutung zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, wie Herzkrankheiten oder Blutgerinnsel. Zum Glück können schon wenige Minuten Yoga am Tag erheblich zu einer verbesserten Durchblutung beitragen.

Zusammengefasst

Egal, ob Sie unter Schlafschwierigkeiten, Schmerzen oder allgemeiner Müdigkeit leiden: Mit Yoga Therapie können Sie diese Beschwerden ganz einfach angehen. Im Laufe einiger Lektionen lernen Sie, mit Ihren Symptomen umzugehen und die Kontrolle über Ihr Leben zurück zu erlangen. In Gruppensitzungen lernen Sie zudem andere Menschen kennen, die vielleicht sogar zu lebenslangen Freunden werden. Zudem werden diese neuen Bekannten auch Ihren Kampf mit chronischen Gesundheitsbeschwerden verstehen. Informieren Sie sich am besten vor einer ersten Lektion darüber, was Sie an Ausrüstung benötigen. Eine weiche Yogamatte und atmungsaktive Kleider sind essentiell.

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