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Was sind Pranayamas im Yoga?

Yoga Pronayamas

Pranayamas heißen die Atemübungen, die im Yoga praktiziert werden. Sie machen die Atemwege frei und lassen die Lebensenergie leichter fließen. Pranayamas sollen den Körper von physischen und psychischen Blockaden befreien und werden oft auch nur als „Prana“ bezeichnet. Der Stress des modernen Lebens kann über längere Zeit hinweg körperliche und energetische Blockaden im Körper hervorrufen. Dabei wird die Atmung zunehmend unbewusst oberflächlicher und behindert das Fliessen des Prana, der Lebensenergien. Lockere Kleidung kann gemäß der Yogaphilosophie zusätzlich helfen, den Körper zu entspannen und Engegefühl und Anspannung verhindern. Tragen Sie deshalb am besten eine gemütliche Leggings und z. B. unser Val Riemchen Tanktop.

Pranayamas unterstützen den Atemfluss, regulieren und befreien den Atem und lassen das Prana ungehindert durch den Körper stömen. Dies entspannt den Körper und fördert zudem die Heilung, die Atmung und die Lebensenergie kommen wieder ins Gleichgewicht. Im folgenden Artikel gehen wir den Pranayamas nach und erklären die Techniken und die Vorzüge der bekanntesten Atemtechniken im Yoga.

Wirkung und Vorzüge

Auf körperlicher Ebene stärken Pranayamas die Atemorgane. Richtig angewendet können die niederen, mittleren und oberen Abschnitte der Atmung erkundet werden. Mit diesem Wissen können die Einatmung, Atempausen und die Ausatmung besser reguliert werden. Regelmäßiges Üben von Pranayamas stimuliert das parasympathische Nervensystem, was wiederum gegen eine Überstimulierung durch die „Kampf oder Flucht“-Reaktion hilft.

Unsere Atmung reagiert sensibel auf unsere emotionale Befindlichkeit. Ein wütender Mensch atmet anders als eine aufgeregte Person. Das funktioniert auch umgekehrt: Indem wir unseren Atem bewusst gestalten, können wir den Körper und unsere Emotionen beruhigen oder uns Energie verleihen. Behalten wir das in Gedanken, so können wir mit Hilfe der Pranayamas durch das bewusste Atmen unsere emotionale Befindlichkeit verändern.

Beliebte Pranayamas und ihre Vorzüge

Ujjayi Atmung

Ujjayi Atmung wird meist in Ashtanga Vinyasa Lektionen praktiziert, um Hitze und Stabilität im Körper zu generieren. Man nennt es auch „ozeanisches Atmen“ oder „siegreiches Atmen“. Ujjayi Atmung wirkt unterstützend beim Einnehmen einzelner Yogahaltungen und rückt den Fokus auf die Atmung. Die korrekte Einname der Asanas wird dabei nebensächlich. Nach mehreren anstrengenden Posen bietet es sich an, Ujjayi zu praktizieren, um den Herzschlag zu beruhigen. Es passt sehr gut zusammen mit Vinyasa Flow-Lektionen. Wie bei allen achtsamen Atemübungen kann mit Hilfe von Ujjayi die Aufmerksamkeit auf den Atem glenkt werden. Zudem kann Ujjayi-Atmung helfen, die volle Lungenkapazität auszuschöpfen. Es verbessert auch erheblich die Sauerstoffzufuhr zum Hirn, viel mehr als oberflächliche Atmung.

Yoga Pronayamas

Nadi Shodhana

Nadi Shodhana, oder Wechselatmung ist eines der besten Pranayamas um den Körper und den Geist zu beruhigen. Diese Atemtechnik hilf, die beiden wichtigsten Energiebahnen im Körper, Ida und Pingala, in Einklang zueinander zu bringen. Nadi Shodhana kann ganz einfach beschrieben werden als Technik, die die Atmung durch beide Nasenlöcher ausbalanciert. Üblicherweise ist ein Nasenloch etwas mehr blockiert als das andere. Da das blockiertere Nasenloch weniger Sauerstoff hereinlässt, als das andere, kann unser Atemmuster etwas aus der Balance geraten. Nadi Shodhana verstärkt die Sauerstoffzufuhr für beide Gehirnhälften und befreit die Nasenlöcher. Neben diesen offensichtlichen Vorzügen dieses Pranayamas entspannt es zudem das Gemüt und bringt unser ganzes System ins Gleichgewicht. Diese Atemtechnik fördert außerdem die Konzentration und lässt uns auf das Wesentliche fokussieren.

Kapalabhati

Kapalabhati wird oft auch als „leuchtender Schädel“ bezeichnet. Dieses Pranayama reinigt die Atemwege durch starke, schnelle Ausatmung. Dabei werden die Unterbauchmuskeln trainiert. Es wird so schnell wie möglich ausgeatmet, gefolgt von einer natürlich eintretenden Einatmung. Die Blutzufuhr zum Gehirn wird mit dieser Technik verbessert, was wiederum anregend wirkt – daher rührt auch der Spitzname „leuchtender Schädel“. Zudem werden durch die Massage der Unterleibmuskeln die Verdauung und die Verdauungsorgane angeregt.

Agni Sara

Agni Sara, auch „Feueratem“ genannt, ist ähnlich wie Kapalabhati. Auch hier liegt der Fokus auf stoßartigem Ausatmen. Dieses Pranayama ist deshalb ebenfalls förderlich für die Verdauungsorgane. Im Unterschied zu Kapalabhati wird Agni Sara jedoch oft nur mit einem Nasenloch geübt. Dieses Pranayama wird langsamer ausgeführt, was es erheblich einfacher macht für Anfänger.

Manche Yogaklassen lehren Agni Sara fast genau gleich wie Kapalabhati. Üblicherweise wird bei diesem Pranayama jedoch komplett ausgeatmet und dann der Rachen verschloßen. Dies heißt auf Sanskrit Jalandhara Bandha. Ist der Rachen verschloßen, sollte der Unterleib während des Ausatmens zusammengezogen und aufgebläht werden. Diese Technik regt die Verdauungsorgane an und sorgt für mehr Energie. Damit Sie sich nicht nur in Ihrer Haut, sondern auch in Ihrer Kleidung dabei wohl fühlen, tragen Sie dazu am besten den Mansfield Easy Bra, ein Lieblingsstück bei Ana Heart.

Nauli

Auch Nauli ist ganz ähnlich wie Kapalabhati. Dieses kraftvolle Pranayma massiert die inneren Organe und Unterleibmuskeln. Für Nauli stellen Sie sich aufrecht hin und legen die Hände auf Ihre Oberschenkel. Als nächstes atmen Sie so viel wie möglich durch den Mund aus. Sind die Lungen entleert, ziehen Sie die Unterleibmuskeln zusammen. Fokussieren Sie dabei auf die geraden Bauchmuskeln und versuchen Sie, einen Bogen in der Mitte des Unterbauchs zu formen. Als nächstes kontrahieren Sie die linken geraden Bauchmuskeln und dann die rechten, um damit eine wogende Bewegung hervorzurufen.

Obwohl Nauli teilweise ähnlich ist wie Kapalabhati und Angi Sara ist diese Technik einiges schwieriger zu meistern. Deswegen ist es ratsam, die vorigen beiden Pranayamas zuerst zu beherrschen, bevor Sie sich an diese fortgeschrittene Übung wagen. Korrekt ausgeführtes Nauli bringt zahlreiche gesundheitliche Vorteile für den gesamten Unterbauchbereich. Die Technik massiert und kräftigt Muskeln und Nerven und fördert dabei die Verdauung sowie die Fortpflanzungsorgane.

Zusammengefasst

Ob komplette Anfängerin oder fortgeschrittene Yogi: Pranayama in den Alltag einzubauen ist eine super Idee und hat zahlreiche Vorteile für Körper und Geist. Sollten Sie Schwierigkeiten haben bei diesen Übungen lohnt es sich, Yogalektionen zu besuchen, wo Ihnen erfahrene Yogalehrerinnen und -Lehrer bei der korrekten Durchführung dieser Pranayamas helfen können. Bevor Sie eine Yogastunde besuchen, sollten Sie sicher stellen, dass Sie die passende Yogakleidung dafür haben. Ein leichtes Yogaoberteil hilft Ihrem Körper, genügend Sauerstoff zu erhalten.

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